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Bote der Uschweiz, 18. November 2009
Talentklassen haben sich etabliert
Die Talentklassen des Bezirks Schwyz werden definitiv betrieben. Der Schwyzer
Erziehungsrat hat grünes Licht erteilt, aus dem Schulversuch «Talentklassen»
Regelklassen zu formieren.
Schwyz. – Jetzt ist es definitiv, die Talentklassen werden zu Regelklassen. Damit hat sich
die Förderung von sportlich und musisch talentierten Schwyzer Jugendlichen etabliert.
Dazu Walter Schönbächler, Koordinator Talentklassen: «In den Bemühungen bestärkt, auf
diesem Weg der Talentförderung weiterzugehen, hat der Bezirk Schwyz beim
Erziehungsrat des Kantons Schwyz die Überführung des Schulversuchs in eine feste
Abteilung der MPS Schwyz beantragt.» Das Gesuch ist durch den Regierungsrat genehmigt
worden. Am kommenden Donnerstag findet nun in der MPS Schwyz ein Informationsabend
zu den Talentklassen statt. Angesprochen sind auch Eltern von künftigen Talentklässlern.
«Dabei wollen wir aufzeigen, wie wir den Jugendlichen ein optimales schulisches Umfeld
bieten können, damit sich die Talente in den künstlerischen und sportlichen Bereichen voll
entfalten können», sagt Walter Schönbächler.
Für begabte Jugendliche
Mit dem Angebot angesprochen ist eine klare Zielgruppe, es sind künstlerisch und sportlich
besonders begabte Jugendliche mit hohem Leistungsanspruch. «Sie werden in unseren
Regelklassen nebst dem Schulstoff eine gezielte polysportive Ausbildung oder eine
Förderung im Kunstbereich erhalten», sagt der Schwyzer Walter Schönbächler.
Angesprochen sind Jugendliche aus dem Kanton Schwyz, ja sogar der ganzen
Zentralschweiz. Am Konzept, dass die Jugendlichen aus dem Bezirk Schwyz kein Schulgeld
zu bezahlen haben, wird weiterhin festgehalten. Gemäss Auskunft von Koordinator Walter
Schönbächler ist aber der Nachweis einer besonderen Begabung erforderlich, und die
Jugendlichen müssen in der Schulpflicht die Stufe Real oder Sekundarschule erreichen.
Talentklassen werden integrativ unterrichtet.
Gelungener Schulstart
Wie Walter Schönbächler weiter verlauten liess, sei auch der jüngste Start der
Talentklasse 2009/10 gut gelungen. Die «neuen» Talentklässler der 1. Oberstufe hätten
sich schon sehr gut eingelebt und sich schnell an den etwas höheren Rhythmus im Talent-
und Schulbereich gewöhnt. Der Besuch der Talentklasse bringt aber auch Pflichten mit
sich. Eine davon ist die Bereitschaft, beim Projekt «cool & clean» mitzumachen. Die erste
Oberstufe hat dazu in den letzten Tagen ihr Manifest unterzeichnet. (pd)
Informationsabend für Talentklassen 2010/11, Donnerstag, 19. November, 19.30 Uhr,
MPS Schwyz, Haus C, Rubiswil.
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Projekttag der Talentklassenschüler der MPS Schwyz
Cool and Clean Botschafter Thomas Pfyl
Anlässlich eines Projekttages der Talentschule Kunst und Sport der MPS Schwyz, besuchte
der bekannte Disabled Ski Weltcupfahrer Thomas Pfyl die Schüler der ersten
Talentklasse. Neben seinem Job als Spitzensportler ist er auch Botschafter von „Co
ol and
Clean“, der grössten Präventionskampagne der Schweiz.
Die Kampagne „Cool und Clean“ steht für den Kampf der Schweiz gegen Dopingmissbrauch
und für faire Leistungen im Sport.
Tipps aus erster Hand
Viele Schweizer Spitzensportler, unter anderem auch Roger Federer, unterstützen diese
nationale Präventions-Kampagne. In seinem Vortrag erwähnte Thomas Pfyl seine
Commitments (Abmachungen) und erklärte den Schülern, dass man auch mit fairen und
sauberen Mitteln absolute Top Leistungen erbringen kann.
Mentale Stärke
Es wird oft von der mentalen Stärke der Athleten gesprochen, damit sie die gewünschten
Höchstleistungen erbringen können. Für Sportler vor einem wichtigen Wettkampf oder für
Musiktalente, welche vor einem Konzert stehen, hat der richtige Umgang mit der
Nervosität eine grosse Bedeutung. Die Jugendlichen bekamen am Projekttag dazu
wertvolle Tipps von der Kinder- und Sportpsychologien Melanie Stöckli, welche mit ihren
Inputs massgeblich zum guten Gelingen dieses Tages
beitrug.
Im Zusammenhang mit der „Cool and Clean“ Kampagne bekommt die mentale Stärke auch
noch eine ganz andere, ebenso wichtige Bedeutung - nur selbstbewusste und überzeugte
Menschen sagen nein zu unfairen Mitteln!

Foto: Alex Kündig
Talentklassenschüler mit Thomas Pfyl, Rickenbach (hinterste Reihe, 1. von rechts),
Botschafter Cool and Clean und Melanie Stöckli, Brunnen (hinterste Reihe, 2. von rechts),
Kinder- und Sportpsychologin
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Infoveranstaltung zum Lehrstellenpool -> Bote |
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Talentklasse des Bezirkes Schwyz für zwei Projekttage auf dem
Stoos
(JH) Die Schülerinnen und Schüler der ersten Talentklasse des Bezirkes Schwyz
verbrachten diese Woche zwei intensive Projekttage auf dem Stoos. Projekttage
sind
unter anderem
dazu da, die fehlenden Unterrichtsstunden in den Fächern
bildnerisches
und
technisches
Gestalten sowie Lebenskunde zumindest teilweise
zu kompensieren.
Unter der
Leitung von
Lukas Zogg, Peter Steffen und Joe Hediger
wurde den
Jugendlichen ein
attraktives und
anspruchsvolles Programm geboten.
Mitte dieser Woche verlegte die Talentklasse des Bezirkes Schwyz ihr Schulzimmer
für
zwei Tage
auf den Stoos. Ziele dieser Tage waren einerseits, sich noch besser
kennen
zu lernen, ein Team
zu werden, das seine hochgesteckten Ziele gemeinsam
erreichen
will und andrerseits den
Schülerinnen und Schülern Wege und
Möglichkeiten aufzuzeigen,
wie sie ihre schulischen
Leistungen verbessern können.
In diversen, abwechslungsreichen
Workshops und Ateliers
wurde den jungen
Talenten gezeigt, wie sie besser lernen und
ihre ohnehin begrenzte Zeit
zielorientiert und effizienter nutzen zu können. Unter
Zuhilfenahme der Theorie
über die
verschiedenen Lerntypen bestimmten die Jugendlichen
in praktischen
Arbeiten ihren persönlichen
Lerntyp. Das Engagement seitens der Lernenden
war
enorm, und nach einigen Stunden waren
sich die meisten Schülerinnen und Schüler
bewusst, auf was in Zukunft beim Lernen besonders
geachtet werden muss. Auf
Grund
der gewonnen Erkenntnisse wurde manch einem klar, warum
er bis jetzt
eher Mühe in
Mathematik, in Französisch oder im Deutsch hatte. Die Lehrpersonen
standen den
Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite und unterstützten sie im Finden
individueller
Lösungen.
Nebst der Förderung der kognitiven Fähigkeiten wurden auch manuelle Arbeiten
verrichtet. Beim
Anfertigen von Keramikmosaiken entpuppten sich einige der
jungen
Talente als wahre Künstlerinnen
und Künstler. Selbstverständlich kamen
auch die
musischen Fächer nicht zu kurz. So wurden
moderne Songs mehrstimmig
eingeübt
und zum Besten gegeben, Plakate gemalt, und es blieb
auch genügend
Zeit, um
Spass zu haben, herumzutollen, gut zu essen und Filme zu sehen.
Ein ganz spezieller Moment im Verlaufe dieser beiden Tage war eine schlichte
Geburtstagsfeier für
eine Schülerin hoch oben auf dem Fronalpstock. Die Klasse
trug ein Lied vor, und anschliessend
spielte Sunita Abplanalp das Stück «Scène
de
Ballet» op. 100 von Charles-Auguste de Bériot auf
ihrer Geige. Die ganze
Klasse
lauschte gebannt dem virtuosen Spiel der begnadeten Geigerin, und
einmal mehr
wurde man sich der Tatsache bewusst, was für unglaubliche
Talente es in dieser
speziellen Klasse doch gibt.
Projekttage dieser Art wird es für die Talentklasse auch in Zukunft geben, und
wir
alle freuen uns
jetzt schon darauf.

Sunita Abplanalp beim Musizieren im Kreise ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler
der
Talentklasse
Foto: Peter Steffen
Weitere Bilder vom Projekttag -> hier
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19 dürfen in die Talentklasse
In Schwyz werden ab August besonders Begabte in einer Talentklasse unterrichtet.
Dies ist die erste derartige Schule der Urschweiz.
s. Das Aufnahmeverfahren für die neue Schwyzer Talentklasse ist abgeschlossen.
Ab August werden 19 talentierte Kinder im Rubiswil in Schwyz die erste Talentklasse
der Urschweiz besuchen. 13 der Schulkinder stammen aus dem Bezirk Schwyz, drei aus
anderen Bezirken und drei weitere Talentklassenschüler stammen aus den Kantonen Uri
und Zug.
Drei freie Nachmittage
Die Bezirksschule Schwyz stellte dazu gestern das Schulkonzept vor. Die 19
Schülerinnen und
Schüler werden von zwei Lehrern unterrichtet, zeitweise in zwei
Gruppen. Dabei wird die
Anzahl der Lektionen von den 33 bis 35 der Normalklassen
hier auf 27 gekürzt. Dadurch
erhalten diese Schüler mehr Zeit für individuelles Training
oder für das Üben. Insgesamt
haben die Talentierten an drei Nachmittagen pro
Woche schulfrei.
Der Bezirk Schwyz führt die Talentklasse vorderhand in der Mittelpunktschule Rubiswil
in Schwyz als Schulversuch und wird dabei vom Kanton beaufsichtigt. Geplant ist die
Eröffnung
einer weiteren Talentklasse im August 2008. |
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Bezirksschule Schwyz
Mittags ist schon Schulschluss
Die 19 ersten Schüler einer Schwyzer Talentklasse sind ausgewählt. Gestern wurde ihr
Schulprogramm
vorgestellt.
Am 20. August nimmt in der Oberstufenschule Rubiswil in Schwyz die erste
Talentklasse
der
Urschweiz ihren Betrieb auf. 19 Schüler (11 Mädchen und 8 Buben)
haben das
Aufnahmeverfahren
bestanden. Sie sind alle entweder sportlich oder
künstlerisch besonders
talentiert. Ein Kind weist
eine besondere Begabung in Musik
aus, ein anderes im Ballett.
Weitere zwei Schulkinder betreiben
Eiskunstlauf, die andern verteilen sich auf
verschiedene
Sportarten wie Ski (10), Hockey (3),
Reiten (1) und Leichtathletik (1).
Drei freie Nachmittage
Interessant ist die Herkunft der Talentierten: 13 kommen aus Gemeinden des Bezirks
Schwyz,
drei
aus anderen Schwyzer Bezirken, 2 Kinder aus Uri und eines aus dem
Kanton Zug.
Dementsprechend
wird der Schulbetrieb der Talentklasse im Rubiswil auf den Fahrplan
des öffentlichen Verkehrs
abgestimmt. Der Unterricht beginnt jeweils erst um 8.30 Uhr.
Am
Dienstag, Mittwoch und Freitag endet
er bereits mittags kurz vor 12 Uhr.
So erhalten die Talentschüler drei freie Nachmittage. Sie sollen zum Trainieren, zur
Wettkampfteilnahme
oder für das Üben oder Konzertieren verwendet werden. Am
Montag und Donnerstag dauert der
Unterricht nach einer einstündigen Mittagspause
nur
bis 15 Uhr. «Die Schüler erhalten die Möglichkeit,
ein Mittagessen in der Schule
einzunehmen»,
sagt Schulleiter Hans Betschart.
In einem Lernatelier
Insgesamt haben die Talentschüler bei diesem gekürzten Stundenplan nur 27
Lektionen zu besuchen.
Normalklassen der Oberstufe haben hingegen 33 bis 35
Lektionen. Dafür ist der Unterricht in der
Talentklasse intensiver: Für die beiden
Sprachfächer Französisch und Englisch wird die Klasse in
zwei Gruppen aufgeteilt,
die nebeneinander gleichzeitig von zwei Lehrern unterrichtet werden.
«Sie erhalten in diesen Fächern eine viel individuellere Förderung», so Betschart.
Zudem wird die
Talentklasse dreimal wöchentlich in einem so genannten Lernatelier sitzen. Dort
sind die beiden
Klassenlehrer Lukas Zogg und Joe Hediger anwesend und betreuen
die Schüler bei deren individuellem
Arbeiten.
Beim gekürzten Stundenplan der Talentschüler fallen vorerst Fächer wie
Lebenskunde, Gestalten,
Tastaturschreiben oder Hauswirtschaft unter den Tisch.
Ihr Stoff wird dafür an speziellen Projekttagen
konzentriert vermittelt.
Das Ganze läuft als Schulversuch: Das kantonale Erziehungsdepartement
beaufsichtigt die schulische
Neuerung. Die Schulverantwortlichen arbeiten
eng mit den Musikschulen oder Sportverbänden
zusammen, in denen die
Talente trainieren oder üben. Laut Bezirksrat Josef Schuler wurden mit
ihnen und den Eltern Leistungsvereinbarungen unterzeichnet. «Und wir haben
jederzeit das Recht,
einen der Talentschüler in eine Regelklasse zurückzuversetzen»,
so Hans Betschart.
Laut Schuler wird der Betrieb der Talentklasse für den Schulträger wegen der
erhöhten Lehrerpensen
etwas teurer. Dies aber könne durch Schulgelder von
auswärtigen Talentschülern wiederum kompensiert
werden.
Von Bert Schnüriger, Neue Schwyzer Zeitung, 14. Juni 2007 |
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Bote der Urschweiz 14.12.2006
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Kunst und Sport mit Schule verbinden
„Gemeinsam an die Spitze“
An der Mittelpunktschule Schwyz startet im August 2007 die erste Talentklasse der
Urschweiz. Dabei werden Jugendliche in den Sparten Kunst und Sport gezielt gefördert,
mit vollem Anschluss an den schulischen Unterricht. Jetzt beginnt das Aufnahmeverfahren.
Neue Schwyzer Zeitung / 18.10.2006
Ehrgeizige junge Sportler und Kunstinteressierte hatten es bisher vor allem aus zeitlichen
Gründen schwer, ihre Talente gezielt zu fördern und gleichzeitig den Schulalltag zu
bewältigen. Dem soll ab dem Schuljahr 2007/2008 mit dem Start einer ersten
Talentklasse an der Mittelpunktschule MPS Schwyz Abhilfe geschaffen werden.
Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit erhielt der Bezirk Schwyz nach einem eingehenden
Prüfungsverfahren Ende September 2006 von der Schwyzer Regierung die erforderliche
Bewilligung. „Dieser Entscheid ist für uns das Startzeichen, dieses Projekt nun konkret
umzusetzen“, sagt Peter Steffen, Koordinator Talentklasse an der MPS Schwyz.
Kunst- und Sportbegabte fördern
Ab dem kommenden Schuljahr werden Talente in den Sparten Kunst (z.B. Musik,Ballett) und
Sport (z.B. Fussball, Schneesport, Tennis) auf der Sekundarstufe I (Sek und Real) in einer
speziellen Abteilung unterrichtet. Am Morgen ist normaler Unterricht angesagt, der sich im
Wesentlichen auf die Kernfächer konzentriert. Fächer wie Handarbeit, Hauswirtschaft oder
Ethik/Religion werden in Projektwochen aufgefangen.
Mindestens an drei Nachmittagen pro Woche werden polysportive Trainings angeboten, die
von ausgewiesenen Sportlehrern geleitet werden. Kunstbegabte werden je nach Ausrichtung
beispielsweise in Kunstgeschichte oder anspruchsvoller Musiktheorie gefördert. Die
individuellen Fähigkeiten – sei es z.B. Geige spielen oder Skifahren – müssen die jungen
Begabten weiterhin individuell in ihrer Freizeit verfeinern.
Hohe Anforderungen
In der Zentralschweiz gibt es eine ähnliche Institution erst in Kriens. Deshalb hat der
Schulversuch an der MPS Rubiswil überregionale Ausstrahlung. Peter Steffen erwartet, dass
sich Sechstklässler vor allem aus den Kantonen Schwyz, Zug und Uri dafür interessieren
werden. Von den Jugendlichen wird eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft erwartet,
denn die schulische Bildung darf nicht unter der Talentförderung leiden. Der Anschluss in den
gymnasialen oder berufsbildenden Bereich ist gewährleistet.
Deshalb setzt die Bezirksschulleitung auf ein sorgfältiges Aufnahmeverfahren. Vorgesehen ist,
dass im August 2007 mit der ersten Talentklasse (7. Schuljahr) begonnen wird. Im Endausbau
werden bis zum Schuljahr 2009/2010 alle Oberstufenschüler vom 7. bis zum 9. Schuljahr vom
neuen Angebot profitieren können.
Am 31. Oktober 2006 findet an der MPS Schwyz im Schulhaus Rubiswil eine
Informationsveranstaltung für alle Interessenten statt, insbesondere für Sechstklässler und
deren Eltern, Sportvereine, Musik- und Schulleiter. Am 1. Dezember 2006 ist Anmeldeschluss
für das Schuljahr 2007/2008 und Mitte Dezember finden die Aufnahmeprüfungen statt.
Weitere Informationen unter www.mps-schwyz.ch/talentklassen.htm
Kosten
Die Führung einer Talentklasse schlägt mit rund 200 000 Franken pro Jahr zu
Buche (Vergleich: Regelklasse 160 000 Franken). Der Kanton Schwyz gewährt
eine einmalige Anschubfinanzierung von 40 000 Franken. Für Jugendliche mit
Wohnsitz im Kanton Schwyz ist der Besuch kostenlos. Der Schulträger (der
entsprechende Bezirk) leistet den Schulgeldbeitrag. Für ausserkantonale
Jugendliche muss vom zuständigen Bildungsdepartement eine
Kostengutsprache geleistet werden. Im ersten Jahr rechnet man mit rund 15
Jugendlichen aus der Zentralschweiz, welche dieses neuartige Angebot nutzen
werden. |
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Talentklassen im Bezirk Schwyz
Regierung bewilligt Pilotversuch
Express
- Der Bezirk Schwyz bewarb sich um die Einführung von Talentklassen.
- Nun hat der Regierungsrat für den Schulversuch grünes Licht gegeben.
- Gefördert werden sollen Schüler, die schweizweit mithalten können.
Der Bezirk Schwyz darf ab nächstem Jahr so genannte Talentklassen führen. Nach
drei Jahren
wird ein
definitiver Entscheid gefällt.
von Andreas Oppliger / Neue Schwyzer Zeitung / 28.09.2006
Anfang dieses Jahres hat der Regierungsrat Rahmenbedingungen zum Aufbau und
Betrieb
von
Talentklassen erlassen (Neue SZ vom 3. Februar). Grund für dieses
Vorgehen war die
grosse Nachfrage nach gezielter Begabungsförderung im Bereich
Sport und Kunst. «Wir haben
daraufhin alle Schwyzer Bezirke angeschrieben und
ihnen die Möglichkeit geboten, sich um die
Einführung einer solchen Schule zu
bewerben», erklärt Walter Stählin, Regierungsrat und
Vorsteher
des Schwyzer
Erziehungsdepartements. Der Bezirk Schwyz habe als Einziger Interesse
an
Talentklassen
bekundet und ein entsprechendes Konzept dem Regierungsrat
vorgelegt.
Bereits Anfang September bewilligte der Erziehungsrat das Gesuch des Bezirks
Schwyz. Nun ist
ihm auch
der Regierungsrat gefolgt. «Im Grunde sind wir sogar froh,
dass sich Schwyz gemeldet
hat», so Stählin
weiter. Weil dieser der grösste Bezirk
im Kanton ist und sich dadurch, aber auch
aufgrund seiner Lage
am ehesten für
die Einführung einer Talentklasse eigne. «Es ist möglich,
dass Ausserschwyz später
ebenfalls eine solche Klasse bildet, während der dreijährigen Pilotphase
bleibt dies
aber dem Bezirk
Schwyz vorbehalten.» Die drei Talentklassen (je eine im 8. bis 10.
Schuljahr) werden an der
Mittelpunktschule (MPS) Schwyz betrieben. Es ist
vorgesehen, im
Schuljahr 2007/2008 mit einer
ersten Klasse zu starten.
40 000 Franken für Vorbereitung
Weil durch den Schulversuch für den Bezirk Schwyz organisatorische Veränderungen
und Mehrkosten
anstehen, musste dieser vom Regierungsrat genehmigt werden.
Der Regierungsrat wird zudem dem
Kantonsrat eine einmalige Anschubfinanzierung
in der Höhe von 40 000 Franken für das laufende
Vorbereitungsjahr beantragen.
Zuständig für die Durchführung und Finanzierung ist letztlich aber
der Bezirk Schwyz.
Nach dessen Einschätzung wird ihn eine Talentklasse rund 200 000 Franken pro
Jahr kosten. 40 000 mehr als eine Regelklasse. Das Einzugsgebiet umfasst die
Bezirke Schwyz, Gersau,
Küssnacht und Einsiedeln sowie Teile der umliegenden
Kantone.
«Nach zwei Jahren wird das Amt für Volksschulen eine erste Evaluation durchführen»,
erklärt
Regierungsrat Stählin. Trotz ausgeklügeltem System brauche es die Erfahrung
der Praxis. «Besonders
im Bereich der Kunst und der Aufnahmeverfahren ist die
Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und ähnlichen Schulen wichtig. Denn
ausgebildet werden sollen nicht einfach möglichst viele, sondern jene,
die mit dem
nationalen Niveau mithalten können.» Nach drei Jahren wird über die definitive
Einführung
entschieden.

Karikatur: gipsy
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